Praxis Markus Dörrer

                                Heilpraktiker für Psychotherapie

Rechtliche Hinweise zur Behandlung und Abrechnung



Ausschluss körperlicher (somatischer) Ursachen


Vor Beginn einer therapeutischen Behandlung ist es unerlässlich, körperliche Faktoren als Ursache der

vorherrschenden Symptome ausschließen zu können. Aus diesem Grunde bitte ich Sie, einen Hausarzt,

ggf. auch einen Facharzt aufzusuchen. Dies ist in gegenseitigen Interesse, da die Linderung bzw. Heilung

bestimmter Symptome / Störungsbilder zentrale Aufgabe beider ist. 


Behandlung im Rahmen der fachlichen und rechtlichen Zuständigkeit (Sorgfaltspflicht)


Nicht selten kommt es vor, dass durch eine Psychotherapie weitere Störungsbilder bzw. Co-Morbiditäten

(psychisch oder somatisch) aufgedeckt werden. In diesem Zusammenhang kann es erforderlich werden,

dass eine Behandlung unterbrochen bzw. auch gar nicht weitergeführt werden kann.


  • Beispiel:     Im Rahmen einer Behandlung wird ein Trauma ( z.B. postraumatische Belastungsstörung) 

                         aufgedeckt. Hier sollte zur Bearbeitung des Störungsbildes ein versierter Traumatherapeut

                         herangezogen werden


  • Beispiel:     Augrund unterschiedlicher Ursachen entsteht beim Patienten ein akuter,

                         vorübergehender, psychotischer Zustand.

                         Dieses Störungsbild sollte unbedingt von einem Facharzt für Psychiatrie behandelt

                         werden.


Medikamentöse Behandlung


Die Verschreibung von Medikamenten gleich welcher Art, ist ausschließlich Ärzten und Medizinern

vorbehalten. Auch Psychologen oder psychologische Psychotherapeuten dürfen keine Medikation

verordnen, obgleich Sie unter Umständen eine kassenärztliche Anbdinung besitzen.

Sie können jedoch vertrauen, dass ich mich im Rahmen der Sorgfaltspflicht auch bezüglich

Psychopharmaka laufend fortbilde, um Sie in Ihrem Fall jederzeit optimal nach therapeutischen

Gesichtspunkten behandeln zu können.


Schweigepflicht


Alle Inhalte, die Sie als Patient im Rahmen einer über die Praxis in Anspruch genommene Leistung in

Anspruch nehmen, unterliegen der Schweigepflicht. Dies ist gesetzlich verankert in § 203 Verletzung von

Privatgeheimnissen StGB.

Dies gilt auch für Partner oder Angehörige, Vorgesetzten usw. Ohne ihr ausdrückliches, schriftliches

Einverständnis erhält niemand Einblick oder Auskunft über die Inhalte unserer Zusammenarbeit.

Sollten Sie eine Vorlage zur Entbindung der Schweigeplficht benötigen, nutzen Sie einfach die

Gelegenheit und sprechen Sie mich darauf direkt an.


Dokumentationspflicht


Im Rahmen einer therapeutischer Behandlung gilt für den Behandler eine Dokumentations- und

Sorgfaltspflicht. Hierunter fallen das Verfassen eines psychopathologischen Befundes im Rahmen der

Anamnese, ein Zwischenbericht und eine Epikrise.


Alle anderen persönlichen Notizen und Mitschriften des Therapeuten sind hiervon rechltich

ausgenommen. Sollten sie Fragen zu den bereites ausgehändigten Dokumenten haben, kontaktieren

Sie mich einfach. Allgemein gilt es als geboten, dass diese Dokumente so verfasst werden,

dass Sie für den Laien verständlich sind. Bei zusätzlicher Anforderung von Stellungnahmen, etwaigen

Zusatzberichten usw. fallen in der Regel zusätzliche Kosten an.


Diese sind je nach Anforderung und Aufwand unterschiedlich.

Kostenträger ist in diesem Fall die auftraggebende Person, bzw. Institution.

Bitte informieren Sie sich VORAB über die entstehenden Kosten.


Kostenträger / Leistungserbringer


Die Rechnung ist umsatzsteuerbefreit nach § 4 (14) UStG. Die in dieser Rechnung erhaltenen

Leistungen können teilweise oder vollständig Analogien der durchgeführten diagnostischen und

therapeutischen Maßnahmen darstellen. Unabhängig vom Erstattungsverhalten der Beihilfestellen und

privaten Krankenversicherungen, ist die Rechnung in voller Höhe zu zahlen.

 

Sie können Sich also darauf verlassen, dass Sie in dieser Praxis eine Behandlung erhalten, die im Rahmen rechtlicher und fachlicher Gesichtspunkte geboten ist. Das Wohl des Patienten steht an oberster Stelle, auch wenn das bedeutet, das evtl. unter gewissen Gesichtspunkten die Behandlung an anderer Stelle weitergeführt wird, oder für eine gewisse Zeit unterbrochen wird.